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MARCUS H. ROSENMÜLLER

Marcus H. Rosenmüller wurde 1973 in Tegernsee geboren. Bereits während seines Studiums an der HFF in München, das er 2003 abgeschlossen hat, drehte er die Kurzfilme NUR SCHREINER MACHEN FRAUEN GLÜCKLICH (1998), KÜMMEL UND KORN (2000) und HOTEL DEEPA (2001).

Für den Bayerischen Rundfunk drehte er mehrere Folgen der Dokureihe „Irgendwo in Bayern“, bevor er 2006 seinen ersten großen Kinoerfolg mit WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT feierte, bei dem Rosenmüller nicht nur Regie führte, sondern auch für das Drehbuch mitverantwortlich zeichnet. Die Komödie war mit 1.8 Mio. Besuchern der Publikumserfolg des Kinojahres und erntete zahlreiche renommierte Preise, unter anderem den Bayerischen Filmpreis für die Beste Nachwuchsregie und gleich vier Lolas beim Deutschen Filmpreis 2007, für den Besten Film, die Beste Regie, das Beste Drehbuch und die Beste Filmmusik.

Seit WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT steht Marcus H. Rosenmüller für das Genre des modernen Heimatfilms. Mit viel Humor und Charme wird das Land Bayern in jedem seiner Filme als zentraler Dreh- und Angelpunkt dargestellt, z.B. auch in SCHWERE JUNGS (2007), in BESTE ZEIT (2007) und BESTE GEGEND (2008). Außerdem drehte er einen Film über die bayerische Legende RÄUBER KNEISSL (2008) und die Romanverfilmung DIE PERLMUTTERFARBE (2009). Der Viel-Arbeiter Rosenmüller drehte 2011 die Culture-Clash-Komödie SOMMER IN ORANGE (2011), sein bislang zweiterfolgreichster Kinofilm, und SOMMER DER GAUKLER (2011), in dem er die turbulente Geschichte des Mozart-Librettisten Emanuel Schikaneder erzählt. 2012 folgte die Komödie WER`S GLAUBT WIRD SELIG

Mit BESTE CHANCE vollendet er nun die Heimat-Trilogie um die beiden Schulfreundinnen Jo und Kati. Wie schon bei BESTE ZEIT und BESTE GEGEND ist ihm auch mit BESTE CHANCE eine poetische und warmherzige Liebeserklärung an Bayern gelungen, ein Film übers Fortgehen und Daheimbleiben und darüber, dass das Paradies vielleicht viel näher ist, als man glaubt.

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